Calus Regeln

Wie Calu arbeitet.
Und wie gut.

Calu hilft bei vier Fragen: welche Fachrichtung passt, ob du eine Überweisung brauchst, wer zahlt und was du mitbringst. Hier stehen seine Regeln, mit Zahlen.

Was Calu ist

Ein Assistent mit festen Regeln.

Calu zeigt dir, welche Fachrichtung passt. Die Entscheidung triffst du.

In der App

Calu läuft auf deinem iPhone.

Was du Calu schreibst, speichern wir nicht.

Hier auf der Website

Calu kennt die häufigsten Fragen und antwortet auf der Startseite.

Was du hier schreibst, speichern wir nicht.

Feste Antworten, wo es um Geld geht

Fragen zu Überweisung, Versicherung und Kosten beantwortet Calu in der App mit Texten, die unser Team geschrieben hat.

Verbindlich ist, was deine Kasse sagt.

Grundregeln

Was für Calu immer gilt.

In der App und auf dieser Website, nach der Zweckbestimmung von Calenu.

Die Diagnose stellt die Praxis

Was du hast, klärt deine Ärztin oder dein Arzt. Calu zeigt dir den Weg dorthin.

Unsicher? Ruf an.

Im Notfall die 112, sonst die 116117. Wie dringend etwas ist, beurteilt Calu nicht.

Kein „Warte ab“

Calu rät niemandem, abzuwarten.

Nur echte Termine

Calu nennt nur Praxen, Zeiten und Terminarten aus dem Verzeichnis von Calenu.

Im Notfall die 112

Im Notfall ruf die 112. Dringend, aber kein Notfall: 116117, rund um die Uhr und kostenfrei.

Die Notfallkarte

Welche Wörter welche Karte zeigen.

Bestimmte Wörter zeigen eine Karte mit Telefonnummern. Die Karte informiert, die Buchung bleibt offen.

Notfall

Wörter wie „Brustschmerz“, „Herzinfarkt“, „Atemnot“, „keine Luft“, „Schlaganfall“, „gelähmt“, „starke Blutung“, „bewusstlos“, „Krampfanfall“, „allergischer Schock“, „Überdosis“, „Vergiftung“, „blaue Lippen“, „einseitige Schwäche“, „verwaschene Sprache“ oder „Notfall“. Dazu englische wie „chest pain“.

Die Karte nennt die 112 und die 116117.

Krise

Wörter wie „Suizid“, „Selbstmord“, „umbringen“, „will sterben“, „nicht mehr leben“, „lebensmüde“, „mir etwas antun“, „mich ritzen“ oder „selbst verletzen“. Dazu englische wie „want to die“.

Die Karte nennt die Telefonseelsorge, 116 123 und 0800 111 0 111, und die 112. In der App steht die 116117 dabei. Calu auf dieser Website nennt zusätzlich 0800 111 0 222.

Sieben Themen mit eigener Karte

Zeichen bei einem Baby oder Kind, Brustschmerz, Atemnot, Zeichen eines Schlaganfalls, starke Blutung, plötzlicher starker Kopfschmerz und starke Bauchschmerzen.

Die Karte sagt, worauf es bei diesem Thema ankommt, und nennt die 112 und die 116117.

Zwei Wörter, die zusammen etwas sagen

Jedes für sich ist alltäglich, zusammen nicht. „Schwanger“ mit Blutung, Unterleibs- oder starken Schmerzen. Ein Baby, ein Säugling oder „drei Wochen alt“ mit „Fieber“, einer Temperatur in „Grad“, „atmet schwer“, „schlapp“ oder „trinkt nicht“.

Dann erscheint die Notfallkarte mit der 112 und der 116117, beim Baby die Karte für Kinder.

Wie Calu die Wörter liest

Auf Deutsch und auf Englisch, gleich ob groß oder klein. Auch so, wie Menschen tippen: ae für ä, ss für ß, mit oder ohne Bindestrich, lange Wörter auch getrennt oder zusammen. Ein vertippter Buchstabe in einem langen Wort zählt mit, etwa „bewustlos“. Bei manchen Zeichen reicht es, wenn zwei Wörter irgendwo in derselben Nachricht stehen, etwa „Brust“ und „linken Arm“.

App und Website kennen dieselben Wörter.

Ein „nicht“ ändert nichts

„Keine Brustschmerzen“ zeigt die Karte trotzdem. Das ist Absicht. Eine Karte zu viel kostet einen Blick. Eine Karte, die fehlt, weil ein „nicht“ falsch gelesen wurde, kostet mehr.

Gemessen

Wie gut Calu Notfälle erkennt.

Blindreihen53 %

der Notfallsätze zeigen die Notfallkarte: 79 von 150. Mit den Listen vom 30. September waren es 40 von 150.

Blindreihen42 %

der Krisensätze zeigen die Krisenkarte: 55 von 130. Vorher waren es 20 von 130.

Blindreihen96 %

der alltäglichen Anfragen bleiben ohne Karte: 153 von 160.

Entwicklungsreihe77 von 77

Notfallsätzen zeigen die Notfallkarte.

Entwicklungsreihe28 von 28

Krisensätzen zeigen die Krisenkarte.

112 und 116117 stehen auf jedem Screen, auf dem du nach Hilfe suchst, ob ein Wort passt oder nicht. Denn eine Wortliste erkennt nicht jede Formulierung: Bei Notfall- und Krisensätzen, die anders geschrieben sind als vorhergesehen, fehlt die Karte oft.

Wir prüfen die Listen mit zwei Arten von Testsätzen. Die Entwicklungsreihen benutzen wir beim Schreiben der Listen. Sie zeigen nur, ob die Listen tun, was wir geplant haben.

Die beiden Blindreihen hat ein anderes Sprachmodell nach einer knappen Vorgabe geschrieben, je 220 Sätze, ohne die Listen, ohne frühere Testsätze und ohne eine Liste von Situationen. An ihren Sätzen wurden die Listen nie ausgerichtet. Unser Prüfprogramm zeigt von ihnen nur, bei wie vielen Sätzen die Karte erscheint. Nur sie sagen, wie die Listen mit Sätzen umgehen, die niemand vorhergesehen hat. Deshalb stehen sie vorn, zusammengezählt.

Eine erste Blindreihe vom 1. Oktober war nicht blind genug: Einige ihrer Sätze kannten wir, als wir die Listen erweitert haben. Ihre Zahlen stehen deshalb nicht hier. Sie zählt jetzt zu den Entwicklungsreihen.

Die Testsätze sind erfunden, keine Nachrichten echter Menschen.

Blindreihen: zusammen 440 Sätze, gemessen am 2. Oktober 2026 mit den Listen vom 30. September und mit denen vom 2. Oktober.

Melden

Eine Karte war falsch?

Calu hat eine Karte gezeigt, wo keine hingehört? Oder eine Karte hat gefehlt? Schreib uns.

Schick den Satz mit, wenn du magst, gern ohne Namen.